Ist KUHNLE-TOURS auf Abwegen? Es sieht fast danach aus, denn seit heute weht der blaue Stander mit der Doppelwelle des Hausbootvercharterers auf einer waschechten Motoryacht. Obwohl zur Kuhnle-Unternehmensgruppe eine leistungsfähige Werft gehört, die die charakteristischen Stahlboote der Kormoran-Baureihe baut, band Firmenchef Harald Kuhnle heute auf der Gruno 33 von Joachim Bartz eigenhändig seinen Stander auf: Von der nächsten Saison an können Sie den klassischen holländischen Stahlverdränger bei KUHNLE-TOURSchartern.
Kuhnle reagiert damit auf den wachsenden Wettbewerb im Binnencharter. „Es ist nun mal so, dass eine gute Idee schnell Nachahmer findet“, sagt der Unternehmer, der als Pionier des Wassertourismus in den neuen Bundesländern gilt. Mangels eigener Werft kaufen viele kleinere Vercharterer ihre Boote in Holland. Und auch diese Boote sind bei den Kunden beliebt. „Deswegen muss man nicht die ganze Firmenidee in Frage zu stellen, aber eben das Angebot erweitern“, sagt Harald Kuhnle.
Für Eigner Joachim Bartz bedeutet der KUHNLE-TOURS-Stander auf der Gruno, dass er mit seinem Boot jetzt Geld verdient. Denn, wenn der Branchenprimus die Vermarktung übernimmt, ist eine gute Auslastung sicher. Zusätzlich weiß er sein Boot in guten Händen und bekommt einen fairen Vertrag. Das ist bei KUHNLE-TOURS mit dem etablierten Hausboot-Kaufcharter-System selbstverständlich, aber längst nicht überall so, wie viele Eigner, die ihr Boot Charterunternehmen überlassen haben, leidvoll und kostenpflichtig lernen mussten.